Vereinsinformationen

Der Verein Förderkreis Kultur regional e. V. (Gründungsjahr 1998) ist ein ehrenamtlicher Verein, der mit Hilfe seiner Mitglieder jährlich das eintrittsfreie Sommerschein Festival in Hofheim am Taunus veranstaltet. Zudem werden diverse Randveranstaltungen zur Finanzierung organisiert und durchgeführt. Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur, vor allem im regionalen Umfeld.

Aktive Mitglieder: 42

Vorstand

1. Vorsitzender: Robin Garrido

2. Vorsitzender: Etienne Neugebauer

1. Beisitzer: Elijah Werner

2. Beisitzer: Theo Schaal

Kassenwart: André Rösner

Hauptveranwortliche Booker

Festival:

Germaine Pook

Randveranstaltungen:

Robin Garrido

und

Max Jost

Stände-Beauftragte

Theo Schaal

und

Lisa Bergen

Das Sommerschein Festival

Das Festival wurde erstmals 1996 vom Club der Jazzfreunde e.V. veranstaltet. An den drei Veranstaltungstagen traten in der Vergangenheit zahlreiche regionale und überregionale Bands auf. 
 Die Mitglieder des Vereins haben sich zum Ziel gesetzt, Menschen aus allen Altersgruppen ein Festival zu bieten, an dem sie sich treffen, Spaß haben, eine Vielfalt an unterschiedlichen Musikrichtungen genießen können und dafür keinen Eintritt zahlen müssen.

Förderung regionaler Künstler

Der Verein bietet jungen Künstlern aus der Region damit eine Plattform, um sich einem Publikum präsentieren zu können. Das Abendprogramm runden dann etwas bekanntere Bands ab.

Familienprogramm

Neben abwechslungsreichem Musikprogramm, findet auch das ganze Wochenende ein Rahmenprogramm statt. Wir bieten tagsüber verschiedene Workshops an, diese variieren von Jahr zu Jahr, sodass auch Familien mit Kindern bei uns auf ihre Kosten kommen.

Non-Profit/Ehrenamtliche Arbeit

Das Sommerschein Festival war, ist und wird immer kostenfrei bleiben.

Mit dem Sommerschein Festival versucht der Verein nicht Profit zu erzielen, einziges Ziel ist es, ein unterhaltsames Wochenende für die ganze Familie zu bieten und mit den Einnahmen aus den Randveranstaltungen das folgende Sommerschein Festival zu ermöglichen. Sämtliche Mitglieder im Verein arbeiten ehrenamtlich und wenden viele Stunden auf, um euch ein tolles Wochenende zu ermöglichen.

Weitere Vereinsaktivitäten

Neben dem eigentlichen Festival veranstaltet der Verein über das Jahr verteilt mehrere Veranstaltungen, die sich rund um das Thema Musik drehen, wie beispielsweise der Vereinsauftritt beim Kreisstadtsommer Hofheim, sowie verschiedene Events im Jazzkeller Hofheim und anderen Locations.

Finanzierung

Die über das Jahr verteilten Vereinsaktivitäten dienen einzig und allein der Finanzierung des Sommerschein Festivals als Höhepunkt des Vereinsjahrs. Hinzu kommen Spenden und Unterstützung von unseren Förderern. Wir sind jedes Jahr aufs neue bestrebt ein Vereinsprogramm auf die Beine zu stellen, welches allein durch seine kulturelle Vielfalt begeistert!

Hintergründe und Geschichte des Förderkreis Kultur regional e.V.

Zu Beginn des neuen Zeitalters, an einem Punkt, an dem die Musik- und Unterhaltungsbranche ihre größten (virtuellen) Erfolge feiert und das Publikum auf vielerlei Großveranstaltungen mit Stars und Sternchen bestens versorgt wird, leistet eine kleine, aber beachtliche Szene in der Nähe von Frankfurt/M. erfolgreich Widerstand gegen schnöden Konsum und marktgerechte Fließbandsongs.

1998 wurde der Förderkreis Kultur regional e.V. in Hofheim am Taunus geboren.

Sein Ziel ist es, kulturelles Gedankengut zu erschaffen, zu fördern und publik zu machen. Im Zentrum dieser Idee steht deutlich die Musik. Der Förderkreis Kultur regional e.V. veranstaltet jährlich mehrere Konzerte und Diskos.

Hinter dem Verein verbergen sich Idealisten, Förderer und kulturell Interessierte, die meisten von ihnen nicht älter als 28 Jahre, die die zahlreichen Vorfeldveranstaltungen sowie das Sommerschein Festival selbst ehrenamtlich organisieren.

Den Gewinn, den die verschiedenen Veranstaltungen einbringen, investiert der Verein zu 100% in das Sommerschein Festival, um seinen Besuchern weiterhin den kostenlosen Eintritt und das freie Zelten zu ermöglichen.

Wie viele gute Ideen, entstand auch die Idee zum Sommerschein am Biertisch in irgendeiner kleinen, dunklen Eckkneipe. Es muss wohl 1994, das Jahr des 25jährigen Jubiläums von Woodstock gewesen sein, als eine Runde von Musikern beschloss, dass die vielen musikalischen Talente im MTK nicht in ihren Probekellern vermodern, sondern eine geeignete Präsentationsmöglichkeit bekommen sollten.

Hofheims Musikszene benötige unbedingt ein eigenes Open-Air-Festival, war die einhellige Meinung. Anfang 1996 konnte es losgehen: Mit Hilfe der Kreisjugendförderung des MTK und der Jugendarbeit der Stadt Hofheim stellten die Initiatoren der Chill Sound Kultur GmbH Kontakt zu mehreren Initiativen und Vereinen aus dem MTK her, die alle an ähnlichen Ideen schmiedeten.

Der glückliche Umstand, dass man offensichtlich nicht alleine war mit diesem Open-Air-Hirngespinst, brachte die Rockszene Kelkheim e.V., die Rockinitiative Bad Soden, den Jazzkeller Hofheim e.V., das Café Perplex aus Niederhöchstadt und Chill Sound aus Kriftel an einen Tisch.

Damit war der erste wichtige Grundstein gelegt: Eine kreisweite Initiative war geboren, die zeigen wollte, dass es neben der offiziell geförderten Kultur im MTK viel Alternatives gibt.

Unter dem Motto „gemeinsam schaffen wir es“ waren sich die 15-20 Beteiligten schnell einig, dass noch im Sommer 1996 das erste Sommerschein-Festival stattfinden sollte.

Zum Ziel setzte man sich, eine Plattform für die regionale Kulturszene zu schaffen. So waren neben Auftritten von regionalen Bands vor allem Musik-Workshops und Kleinkunsteinlagen von Jongleuren und Akrobaten geplant, um die Besucher zum Mitmachen anzuregen.

Anstatt „Hingehen-Konsumieren-Nachhause-gehen“, sollten alle Festival-Besucher – Künstler wie Publikum – gemeinsam eine mehrtägige Party erleben, die als bleibende Erinnerung die Szene zusammenschweißen würde.

Kein aufgesetztes Marketingkonzept, sondern ehrliches Teamwork von unterschiedlichsten Menschen, die eins gemeinsam hatten: Sie wollten etwas Eigenes machen. Und dabei Spaß haben!

Das ist bis heute so.

Besonders Wert gelegt wurde darauf, dass den Bands trotz geringer finanzieller Mittel bestmögliche Voraussetzungen für ihren Auftritt geboten werden konnten.

Damit alles reibungslos funktionieren konnte, war natürlich viel mehr nötig als „Regler-Schieben“. So übernahm der Jazzkeller Hofheim mit seiner Mannschaft den kompletten Getränkeverkauf, das Café Perplex kümmerte sich um das Frühstück und die Kaffeeversorgung, die Rockszene Kelkheim organisierte die Musikerbetreuung im Backstage-Bereich und die Rockinitiative Bad Soden ist seit dem ersten Jahr für den Würstchenverkauf zuständig. Außerdem sorgten zahlreiche Freiwillige dafür, dass die Zuschauer die richtigen Parkplätze benutzten, die Zufahrten kontrolliert wurden, das Publikum über das Programm informiert und viele andere Aufgaben erledigt wurden.

Nur durch die ca. 50 ehrenamtlichen Helfer, die sich bereit erklärten, für eine gute Idee unentgeltlich zu arbeiten, war es möglich, das Sommerschein Realität werden zu lassen.

Dieses Prinzip der ehrenamtlichen Arbeit ist bis heute erhalten geblieben und ermöglicht dem Publikum ein mittlerweile professionelles Programm umsonst und draußen.

Endlich war es soweit!

Am 20. + 21. Juli 1996 öffnete das Sommerschein-Festival zum ersten Mal seine Pforten und gab die „kulturelle Spielwiese“ frei. „Heiße Mischung aus Musik, Workshops, Sport, Camping und Happening: Der Zeltplatz des Sportparks Heide verwandelte sich zwei Tage lang zum Mini-Woodstock mit 17 Bands aus dem Main-Taunus-Kreis, mit Jongleuren, Künstlern und Kindern.“ schrieb die Frankfurter Rundschau als erste Reaktion. Das Konzept war voll aufgegangen.

Mit Bands wie DREADMAXX und den WAXIES war ein Spitzenprogramm zum Nulltarif zustande gekommen und das umfangreiche Rahmenprogramm wurde von jung und alt begeistert aufgenommen.

Auch das Höchster Kreisblatt bestätigte die Organisatoren in ihrer Programmauswahl: „Wunderbare Open-Air-Stimmung! 16 Formationen spielten und nicht mal ein halber Flop war dabei. Bescheiden wollte die Initiative zeigen, daß es neben der großen geförderten Kunst auch ungefördert Alternatives gibt. Volltreffer!“

Nachdem das Festival drei Jahre hintereinander von der losen Initiative „Wochenend & Sommerschein“ organisiert wurde, wurde es immer schwieriger für den relativ kleinen Kern um Matthias Knapp und Markus „Max“ Will, alle anfallenden Aufgaben über das ganze Jahr hinweg kontinuierlich zu erledigen. Damit das Sommerschein Festival auch in Zukunft funktionieren konnte, musste ein Verein her.

Der „harte Sommerschein-Kern“ konnte sich sodann noch einmal aufraffen und stellte den Vorstand zusammen. Neben den beiden genannten Initiatoren ließen sich Frank Irslinger und Thorsten Timmer in ein offizielles Amt wählen. Roman Christian, Uschi Wetzel und Dirk „Kirk“ Zill vervollständigten das Team und machten sich zum Ziel, ein solides Fundament für das Sommerschein-Festival zu bauen und den Verein für viele Leute attraktiv zu machen: Der Förderkreis Kultur regional e.V. war geboren.

Im November 1998 hatte das Team weitgehend sortiert, welche Aufgaben zu erfüllen waren und geklärt, wer die Verantwortung für die einzelnen Bereiche Finanzierung, Programm, Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederbetreuung tragen sollte.

Im Main-Taunus-Kreis gibt es weiterhin viele Menschen mit einem großen Interesse, die unabhängige Musik- und Kulturszene in ihrer Region am Leben zu erhalten und ihr ein geeignetes Forum zu bieten.

Seit der Gründung erfreut sich der Verein jedes Jahr neuer Mitglieder und Helfer, die aktiv an der Gestaltung des idealistischen Festivals teilhaben möchten und das Festival so Jahr für Jahr mit neuem Leben erfüllen, innovative Gedanken einbringen und alle anfallenden Aufgaben mit Engagement und Freude erfüllen.

Satzung des Vereins Förderkreis Kultur regional e. V.

(Stand nach der letzten Änderung bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung

vom 12.06.2016 mit Wirkung zum 01.10.2016)

 

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Förderkreis Kultur regional“.

(2) Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen werden. Nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister erhält der Vereinsname den Zusatz „e. V.“.

(3) Der Verein hat seinen Sitz in Hofheim am Taunus.

 

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Dieser Zweck wird verwirklicht durch die Veranstaltung von Konzerten, insbesondere durch ein jährlich stattfindendes Musikfestival in Hofheim am Taunus, das der Förderung der regionalen Kultur- und Musikszene dienen soll.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr beginnt am 01.10 und endet am 30.09 des Folgejahres.

 

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft kann von jeder Person erworben werden, die an dem Vereinszweck interessiert ist.

(2) Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages hat der Betroffene das Recht vor der nächstfolgenden Mitgliederversammlung Einspruch zu erheben.

(3) Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung an.

(4) Es wird unterschieden zwischen ordentlichen Mitgliedern, die sich aktiv betätigen und außerordentlichen Mitgliedern im Sinne von Förderern mit erhöhtem Mitgliedsbeitrag. Außerordentliche Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

(5) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Auflösung des Vereins. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand und kann jeweils zum Ende eines Quartals des Geschäftsjahres erfolgen. Der Vereinsausschluss erfolgt durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit im Falle von vereinsschädigendem Verhalten und bei Beitragsrückständen von mehr als zwei Jahren.

 

§ 6 Vermögen

(1) Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.

(2) Von den Mitgliedern wird ein Mitgliedsbeitrag zur Deckung der laufenden Kosten entrichtet. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

§ 6a Haftungsbeschränkung

Der Verein haftet nicht für die aus dem Vereinsbetrieb, bei Vereinsveranstaltungen und bei Nutzung von Grundstücken oder Gebäuden durch den Veranstalter oder Gruppen des Veranstalters entstehenden Schäden und Verluste, soweit diese Risiken nicht durch Versicherungsverträge gedeckt sind.

 

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

a) Die Mitgliederversammlung

b) Der Vorstand

 

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Eine ordentliche Mitgliederversammlung soll im letzten Quartal eines jeden Geschäftsjahres stattfinden.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand es für erforderlich hält oder, wenn dies mindestens von einem Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt wird.

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins geleitet. Bei dessen Verhinderung wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung bestimmt.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins mit einer Frist von vierzehn Tagen einberufen. Die Einberufung erfolgt durch briefliche oder elektronische Mitteilung an die Vereinsmitglieder. Diese Mitteilung enthält die Tagesordnung der Mitgliederversammlung.

(5) Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(6) Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

(7) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

(8) Der Mitgliederversammlung obliegt:

a) Die Entgegennahme der Geschäfts- und Kassenberichte

b) Die Entlastung des Vorstandes

c) Die Wahl des Vorstandes

d) Die Wahl der Kassenprüfer

e) Die Festlegung der Mitgliedsbeiträge

f) Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen

g) Die Auflösung des Vereins

h) Die Entscheidung über Einsprüche gegen Vorstandsbeschlüsse

i) Die Entscheidung über Angelegenheiten, die über den Rahmen der Geschäftsführung hinausgehen.

 

§ 9 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:

a) Dem Vorsitzenden

b) Dem stellvertretenden Vorsitzenden

c) Dem Kassenwart

d) Zwei Beisitzern

(2) Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Kassenwart bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Vorstand gemäß § 26 BGB vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Beisitzer sind nicht vertretungsberechtigt oder dem Verein aus Vorstandstätigkeiten haftbar.

(3) Jedes Vorstandsmitglied gemäß § 26 BGB ist zur Führung der Tagesgeschäfte des Vereins alleine berechtigt (Einzelvertretung). Außerhalb des Tagesgeschäft liegende Entscheidungen bedürfen der Anwesenheit und Zustimmung von mindestens zwei der Vorstandsmitglieder im Sinne des § 26 BGB, wobei im Streitfall § 9 Abs. 6 gilt.

(3a) Außerhalb des Tagesgeschäfts liegen insbesondere:

a) Ablehnung von beantragten Mitgliedschaften (§5 Abs. 2)

b) Aufnahme von Verbindlichkeiten, welche nicht unmittelbar aus vorhandenem Vereinsvermögen gezahlt werden können

c) Vollmachtausstellung/-aufhebung.

(4) Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer eines Geschäftsjahres gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt auf Zuruf mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(5) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen und ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind.

(6) Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des 1. Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit des stellvertretenden Vorsitzenden ausschlaggebend.

 

§ 10 Kassenprüfung

(1) Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer für die Dauer eines Geschäftsjahres. Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen in öffentlicher Wahl. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand des Vereins angehören. Die Wiederwahl der Kassenprüfer ist einmal zulässig.

(2) Die Kassenprüfer haben jeweils nach Abschluss des Geschäftsjahres eine Kassenprüfung vorzunehmen. Der Bericht ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.

(3) Die Kassenprüfer sind berechtigt, der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes vorzuschlagen.

 

§ 11 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

(2) Im Falle der Auflösung des Vereins und im Falle des Wegfalls seines bisherigen Zwecks fällt das vorhandene Vereinsvermögen nach Abzug eventueller Verbindlichkeiten an den Jazzkeller Hofheim e. V. Falls dieser nicht mehr als gemeinnützig anerkannt oder nicht mehr existent sein sollte, fällt das vorhandene Vereinsvermögen nach Abzug eventueller Verbindlichkeiten an die Stadt Hofheim, die dieses für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt auf Beschluss der Mitgliederversammlung vom 12.12.1998 und nach amtlicher Genehmigung in Kraft.